Geboren wurde Max am 20. Oktober 1919 in Wels. Nach dem Besuch der Volks- und Hauptschule erlernte er den Beruf eines Tischlers. 1939 wurde er zur deutschen Wehrmacht eingezogen. Nach dem Krieg, 1946, bewarb er sich beim Post- und Telegrafenamt. Mit Wissensdurst und den nötigen Prüfungen war er bald Postamtsleiter in Eggendorf, später übernahm er die Aufsicht über die Welser Briefträger.

In seiner Freizeit brachte er es vom aktiven Sportler zum aktiven Sportfunktionär. In verschiedenen Sportarten, Handball, Fußball, Tischtennis, Langlauf und natürlich Wandern hat er bewiesen, dass er im Stande ist, außergewöhnliches zu leisten.

Am 30. August 1969, noch vor der Gründung des IVV und ÖVV,  wurde unter seiner Führung von den Wanderfreunden der Union Wels der 1. Internationale Volkswandertag in Wels durchgeführt.

Am 6. März 1971 wurde in Wels der Österreichische Volkssportverband gegründet. Gleichzeitig wurde Maximilian Bräuml zum ersten Präsidenten des ÖVV gewählt.

Dies blieb er bis zum 29. April 1995 wo er anlässlich der Delegiertenversammlung zum ersten Ehrenpräsidenten ernannt wurde. Er hat in den ÖVV geprägt und in dieser Zeit zu einem Verband mit internationaler Bedeutung und Anerkennung gestaltet.

Am 6. Dezember 1979 überreichte ihm im Linzer Landhaus Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck das „Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich“, das ihm von Bundespräsident Rudolf Kirchschläger verliehen wurde. Weitere Ehrungen erhielt Max Bräuml vom ÖVV und vom Internationalen Volkssportverband.

Auf seine Initiative wurde auf Maria Brettfall eine Gedenkstätte für alle verstorbenen IVV-Wanderer errichtet.

Maximilian Bräuml war seit 1951 mit seiner Gattin Anna verheiratet und Vater von 3 Söhnen. 

 


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