Wanderwochenende in Geinberg (O.Ö.)
Natur und Kultur vom 14.10. - 16.10.2005
Unter diesem Motto erlebten wanderfreudige Damen und Herren ein herrliches
Wochenende in Geinberg.
Zur herrlichen Gegend, kompetenten Wanderbegleitern (Peter Wimmer, Ernst
Fladnitzer) gesellte sich traumhaftes Herbstwetter, getrübt nur durch ein paar
Nebelschleier, die den Fernblick verhinderten.
Freitag
Nachmittag war es endlich soweit, konnten doch nach vielen Jahren wieder IVV –
Wanderungen in dieser mittlerweile aufgrund des Thermalbades über die Grenzen
hinaus bekannten Gemeinde abgehalten werden. Nach dem ersten Hineinschnuppern am
Vortag ging es am Samstag in zwei Gruppen durch die Geinberger Wälder zu einem
an sich herrlichen Aussichtspunkt. Die Wanderbegleiter konnten nur die Richtung
auf die Chiemgauer Berge, den Watzmann, das Tennengebirge und den Dachstein
andeuten.
Peter Wimmer, der die Gruppe mit Frau, Pferd und Esel begleitete führte den
„Flachländern“ gekonnt alpines „Goaßlschnalz´n“ vor.
Weiter ging es dann in Richtung Altheim, genauer nach Aigelsberg, wo Prof.
Lothar Bodingbauer die Ausgrabungen einer imposanten Villenanlage aus der Römerzeit
zeigen konnte.
Nach einer gemütlichen Rast in Durchham ging es nach Geinberg zurück.
Manchen waren die 12 km zuwenig – sie fuhren am späten Nachmittag noch
nach Weng um die neu errichtete Permanent-Strecke abzuwandern. Es gab
Anerkennung von allen Seiten für diese gelungene Route.
Am Sonntag verlegten so manche ihr Frühstück in „kirchliche Gefilde“
– sie nahmen das Frühstück beim „Pfarrcafe“ ein.
So gestärkt ging es dann über Durchham zum höchsten Punkt Geinbergs, dem
Geinberg, 450 m über dem Meeresspiegel.
In Nonsbach ließ sich im Dunst dann das Dachstein-Massiv erkennen, was bei
Wanderbegleiter Fladnitzer, einem erklärten Bergfreak Begeisterungsstürme
hervorrief.
Sonnenschein und gute Laune prägten die Wanderung, die manchmal von Erklärungen
zu Geschichte und Landschaft unterbrochen war. Dass es dann beim
„Herrgottschnitzer“ Peter Wimmer noch zu einer unverhofften Einkehr bei
Schmalzbroten und herrlichem Quittenmost kam, war eigentlich nur noch das „Tipferl
auf dem I“.
Gestärkt und ausgerastet ging es durch das Schloss Neuhaus auf
verschlungenen Wald- und Wiesenpfaden nach Geinberg zurück.
Bei der Verabschiedung auf dem Thermenplatz war es für die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer klar – sie kommen vom 13.-15. Oktober 2006
wieder. Der ÖVV bedankt sich auch auf diesem Wege für die liebenswürdige
Aufnahme im Kreise der Genusswanderführer in Geinberg.