Von wegen flach: Jennersdorf, 27. und 28. April 2007

Weit und breit kein Neusiedlersee, dafür aber eine hügelige Landschaft, die sich bestens zum Wandern eignet. So präsentierte sich der Bezirk Jennersdorf, der südlichste Bezirk des östlichsten Bundeslandes Österreichs, Burgenland, am Wochenende 27. und 28. April 2007.

 

 

Dass das Südburgenland anders als die Bezirke im Norden ist, schilderte auch der Obmann des Tourismusverbandes Jennersdorf, Vbgm. Walter Postl. Er stellte bildhaft die schöne Landschaft vor, im Dreiländereck Österreich - Slowenien - Ungarn und knapp an der Landesgrenze zur Steiermark. Die Therme Loipersdorf liegt zwar in der Steiermark, ist aber ein wesentlicher Faktor für den Tourismus des südlichen Burgenlandes, genau so wie der grenzüberschreitende „Dreiländer-Naturpark Raab“.

 

Die Delegiertenversammlung 2007 wurde von Landesbeauftragten Johann Feutl und seinen „Turbomäusen“ gut vorbereitet. Der Saal des Kulturzentrums Jennersdorf bewährte sich hervorragend mit einer guten Tonanlage und behördlichem Rauchverbot.

 

Für Robert Walzer war es die erste Delegiertenversammlung als ÖVV-Präsident. ÖVV-Vizepräsident Franz Kirchweger führte erstmals durch das reichhaltige Programm.

 

Frau Landesrat Verena Dunst überbrachte die Grußworte des Landeshauptmannes Hans Niessl. Bezirkshauptmann WHR Dr. Hubert Janics betonte vor allem die Worte Wandern = Gesundheit = Kameradschaft. Bürgermeister Willi Thomas erinnerte an das Jubiläum 30 Jahre Stadt Jennersdorf.

 

 

 

Nach dem Totengedenken die Grußworte der Vertreter der IVV-Länder. Erstmals der Vorgänger von Robert Walzer, Andreas Lehner in der Funktion als IVV-Vizepräsident. Er überbrachte die Grüße des IVV-Präsidenten Odd Ivar Ruud und berichtete über die Aktivitäten des IVV-Präsidiums. DVV-Präsident Josef Gigl betonte, dass der IVV weltweit ein Garant des Friedens ist. Für Slowenien sprach Stefan Dervaric, der sich schon auf die 3-Tage-Pfingstwandertage“ in Österreich, Ungarn und Slowenien freute. 

 

Etwas länger fiel der Bericht es ÖVV-Präsidenten aus. Nach der Statistik für 2006 der Blick in die Zukunft: Neue Permanente Wege, die IVV-Olympiade in Estland, Wanderreisen und die WanderWeltmeisterschaft in Innsbruck-Igls, sowie das neue Qualitätszeichen „Qualität bewegt“.

 

 

 

ÖVV-Pressereferent Walter Ziehlinger schilderte den Werdegang des „Wanderer“ in 35 Jahren, von 1973 bis 2007. Aber, wie immer, ein Aufruf an die ÖVV-Vereine, für mehr Abonnenten und Leser des „Wanderer“ zu sorgen und selbst aktive Pressearbeit zu betreiben.

 

Ein Hinweis auf das Internet und die Vorteile für ÖVV-Vereine durfte auch nicht fehlen. Die Technik macht also auch beim IVV und ÖVV nicht Halt, auch wenn es zu Beginn des Kassenberichtes mit der Technik nicht recht klappte. Erst zum Schluss des Berichtes des ÖVV-Kassiers Konrad Teni war auch der Projektor wieder einsatzbereit. Trotz alldem: Die Entlastung erfolgte einstimmig nach dem Bericht des Kassenprüfers Heinz Seebacher. 

 

Leider waren von den zu ehrenden ÖVV-Vereinen und Personen nicht alle anwesend. Leider waren auch viele ÖVV-Vereine nicht anwesend. Sogar aus dem Burgenland glänzten ÖVV-Vereine durch Abwesenheit. Nicht so die Tiroler, die so wie Ober- und Niederösterreicher mit einem Autobus angereist waren.

 

Bleiben wir gleich bei Tirol: 2008 findet die ÖVV-Delegiertenversammlung in Kufstein statt.

 

Mit dem Dank an das Burgenland, an den Bezirk und die Stadt Jennersdorf, an den Tourismusverband und an den Wanderverein „Turbomäuse“ sowie dem Wunsch für eine unfallfreie Heimreise beendete ÖVV-Präsident Robert Walzer die Delegiertenversammlung 2007.

 

Liste der Ehrengäste

Ausschreibung der Wanderveranstaltungen

Abendwanderung

 


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